Kaum ein anderes Land in Afrika lässt sich so einfach und sicher auf eigene Faust erkunden wie Namibia. Die Hauptstraßen sind größtenteils in gutem Zustand, es herrscht wenig Verkehr und das Land ist bekannt für freundliche Menschen, politische Stabilität und spektakuläre Landschaften. Die Entfernungen sind allerdings viel größer, als sie auf der Karte scheinen. Deshalb ist eine gute Vorbereitung das A und O. Mit ein paar praktischen Tipps können Sie Ihre Reise und die endlose Weite vor Ihnen aber voll auskosten.

Es gibt weder vorgeschriebene Impfungen für Namibia, noch Gelbfieber. Sollte Gelbfieber aber in einem Land vorkommen, über das Sie einreisen oder das Sie kürzlich bereist haben, müssen Sie eine Bescheinigung einer Gelbfieber-Impfung vorlegen.
Malaria ist nur im hohen Norden Namibias ein Risiko, wie in der Zambezi-Region (ehemals Caprivi), Kavango und in Teilen des Etosha Nationalparks während der Regenzeit (ungefähr von November bis Mai). Wenn Sie in diese Regionen reisen möchten, sprechen Sie zuvor am besten mit Ihrem Arzt oder Reisearzt über Malaria-Medikamente. Außerdem raten wir Ihnen zu langärmliger Kleidung (besonders nach Sonnenuntergang und morgens), Insektenschutzmittel und einem Moskitonetz für Ihr Bett – dieses ist aber häufig in Ihrer Unterkunft schon angebracht.
Seit dem 1. April 2025 benötigen viele internationale Reisende ein Visum bei Ankunft oder ein E‑Visum. Dazu gehören Staatsangehörige aus den meisten europäischen Ländern, auch aus Deutschland, aus dem Vereinigten Königreich, den Vereinigten Staaten, Kanada, Australien und Neuseeland. Sie können das Visum vor Ihrer Abreise online beantragen (weitere Tipps dazu finden Sie in unseren häufig gestellten Fragen) oder Sie erhalten es bei Ankunft am Flughafen. Die Gebühren belaufen sich auf ca. 1.600 NAD (85 USD) pro Person.
Ihr Reisepass muss außerdem noch mindestens sechs Monate über Ihr Rückreisedatum hinaus gültig sein und über drei leere Seiten verfügen. Am besten nehmen Sie auch Unterlagen mit, die Ihr Abreisedatum oder Details zu Ihrer weiteren Reise zeigen, sowie Informationen zu Ihrer Unterkunft – nur für den Fall, dass man Sie bei der Einreise danach fragt.

Englisch ist die einzige Amtssprache Namibias und wird von der Regierung, in Schulen und Universitäten und im Tourismussektor gesprochen. In Hotels, Lodges, Restaurants und Nationalparks kommen Sie mit Englisch also gut durch. Dennoch sehen weniger als 5% der Einwohner Namibias Englisch als ihre Muttersprache an. Im Alltag begegnet man am häufigsten Oshivambo, genauso wie Afrikaans. Sogar Deutsch hört man noch oft in Städten wie Swakopmund und Lüderitz. Um den Einheimischen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, haben wir hier ein paar Basics in Oshivambo für Sie zusammengestellt.
Ist Namibia ein sicheres Reiseland? Absolut! Tatsächlich zählt Namibias zu den sichersten Reiseländern in ganz Afrika. Die Kriminalität ist sehr gering, besonders in den Nationalparks und an beliebten Hotspots. Wie in jedem anderen Land gilt der gesunde Menschenverstand: Lassen Sie Wertsachen nicht sichtbar im Auto liegen, laufen Sie nachts nicht durch unbekannte Gebiete und behalten Sie Ihre Wertsachen an belebten Orten nah bei sich.
Was man allerdings leicht unterschützt sind die Entfernungen. Tankstellen können Hunderte Kilometer voneinander entfernt liegen, besonders in abgelegenen Regionen. Achten Sie daher immer auf Ihren Tank. Lassen Sie sich Zeit, halten Sie sich an Geschwindigkeitsbegrenzungen und fahren Sie, wenn möglich, nicht nachts, da Tiere die Straßen dann häufig überqueren.

Die offizielle Währung ist der namibische Dollar (NAD), der im Verhältnis 1:1 zum südafrikanischen Rand (ZAR) steht. Beide Währungen werden in Namibia akzeptiert – unheimlich praktisch, wenn Sie beide Länder bereisen möchten.
In Hotels, Lodges, Restaurants und größeren Geschäften werden Kredit- und Debitkarten weitgehend akzeptiert. Dennoch ist es eine gute Idee, immer ein bisschen Bargeld mit sich zu führen, für abgelegene Tankstellen, kleine Einkäufe, lokale Märkte und Trinkgelder. Für gewöhnlich gibt man in Restaurants ein Trinkgeld für einen guten Service in Höhe von ca. 10 %. Doch auch Safari-Guides und Mitarbeiter an Tankstellen und in den Lodges freuen sich über eine Aufmerksamkeit. Geldautomaten sind in den meisten Städten verfügbar, weniger aber in abgelegenen Regionen. Heben Sie daher am besten noch ein wenig Bargeld ab, bevor Sie sich in die Wildnis stürzen.
Ein großer Vorteil für alle Reisenden aus Europa? Kein Jetlag! Namibia richtet sich nach der Central Africa Time (CAT), die das ganze Jahr über UTC+2 entspricht. Im europäischen Winter liegt Namibia damit eine Stunde vor der mitteleuropäischen Zeit und im europäischen Sommer fällt der Zeitunterschied ganz weg. Das heißt: mehr Zeit für Ihre Safari!
Sicherheit steht bei Ihrem Namibia-Abenteuer an erster Stelle. Daher empfehlen wir eine umfassende Reiseversicherung. Afrika Safari Urlaub bietet zwar selbst keine an, aber wir haben einen Tipp: die Chapka Reiseversicherung.

Mit Chapka sind unvorhergesehene medizinische Ausgaben, Stornierungen und andere unangenehme Überraschungen abgesichert. So können Sie Namibia entspannt erkunden. Ihr Reiseberater gibt Ihnen gerne weitere Informationen zu Ihrer Versicherung, sodass Sie sich nur noch um Ihre Kamera, Ihr Fernglas und Ihren Entdeckergeist kümmern müssen.