Epupa

Epupa bedeutet auf Herero „Schaum“ und beschreibt die Gischt, die entsteht, wenn der Kunene entlang der Grenze zwischen Namibia und Angola über die Felsen fließt. Der Fluss teilt sich auf einer Strecke von etwa 1,5 Kilometern in mehrere Wasserläufe und stürzt in Kaskaden hinab, wobei der höchste Fall 37 Meter erreicht. Entlang des Flusses liegt eine kleine Siedlung mit Himba Gehöften, Geschäften, einer Klinik, einer Schule, Campingplätzen und Lodges. Rinder und Ziegen spielen weiterhin eine zentrale Rolle im Alltag. Das Kaokoveld ist hier äußerst abgelegen: Strom liefern Solarpaneele und Generatoren, der Mobilfunkempfang ist lückenhaft und moderne Annehmlichkeiten entsprechend rar.