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Kaya Kinondo – Spaziergang durch den heiligen Wald

Der Kinondo-Wald liegt ganz im Süden von Diani (Kinondo) und ist dem lokalen Digo-Stamm heilig. Der Besuch dieses kleinen Wäldchens ist Naturspaziergang, historische Reise und kulturelles Erlebnis in einem. Auf Ihrem Weg über verworrene Wurzeln und alte Korallenbrocken zeigt Ihnen der Guide verschiedene Pflanzen, die in der traditionellen Medizin verwendet werden. Sie haben auch die Möglichkeit, Ihre Ängste und Sorgen auf einen uralten Baum zu übertragen, indem Sie ihn umarmen.

Wichtige Details

  • Inkl. Transfer von Ihrem Hotel in Diani
  • 2 Stunden
  • 36 Euro pro Person
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Zusätzliche Informationen

Bevor Sie den Hain betreten, müssen Sie Ihre Kopfbedeckung abnehmen, versprechen, niemanden im Hain zu küssen, und einen schwarzen Kaniki (Sarong) um Ihre Taille wickeln. Anschließend zeigt Ihnen Ihr Guide einige der mehr als 187 besonderen Heilpflanzen, die hier zu finden sind. Dazu gehören der Pickelbaum (ein bekanntes Heilmittel gegen Akne), ein sogenannter Viagra-Baum und eine Palme, von der angenommen wird, dass sie 1050 Jahre alt ist. Riesige Lianenschwingen (probieren Sie es aus!) und Feigenbäume gibt es in Hülle und Fülle.

600 Jahre alt
Die erhaltenen Wälder sollen den Dialog mit den Vorfahren erleichtern. Sie stellen aber auch eine direkte Verbindung zu Ökosystemen her, die anderswo kahl geschlagen wurden. Kaya Kinondo beherbergt fünf mögliche endemische Arten und 140 als „selten“ eingestufte Baumarten auf 30 Hektar – dies entspricht der Fläche eines vorstädtischen Wohnblocks.

Vor 600 Jahren kamen die ersten Menschen des Mijikenda-Stammes aus Singwaya, ihrer halblegendären Heimat im Süden Somalias, nach Kenia. Sie fingen an, den Wald zu verehren. Daraufhin wurde das Fällen der Vegetation innerhalb der Kaya strengstens verboten und Besucher dürfen nicht einmal einen Zweig oder ein Blatt aus dem Wald nehmen. Jetzt sind viele Bäume hier etwa 600 Jahre alt. Wenn Sie den Wald betreten spüren Sie die historische Verbundenheit, denn – und dafür gibt es auch kein anderes Wort – er fühlt sich einfach alt an.

Halluzinationen
Der Hauptzweck der Kaya bestand darin, die Dörfer der Mijikenda zu beherbergen, die sich auf einer großen zentralen Lichtung befanden. Das Betreten des Zentrums eines Kayas erforderte rituelles Wissen, um durch konzentrische Kreise der Heiligkeit zu gelangen, die das Zentrum des Dorfes umgeben. Heilige Talismane und Zaubersprüche sollten Halluzinationen hervorrufen, die Feinde, die den Wald angriffen, desorientierten.

Die Kaya wurden in den 1940er-Jahren weitgehend aufgegeben und konservative Strömungen des Islam und des Christentums haben ihren Wert für die Mijikenda herabgesetzt. Aber dank ihres Unesco-Welterbestatus bleiben sie hoffentlich für zukünftige Besucher erhalten. Die Kaya haben 600 Jahre überdauert. Und mit etwas Glück spricht der Wind noch viel länger durch ihre Äste.

Für diese Art von Aktivität ist es üblich, Ihrem Reiseleiter ein Trinkgeld zu geben.

Diani Beach

Südküste